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 Nachtübung am 28. März 2013    

Die durch Sirenenalarm eingeleitete Nachtübung fand in der Langweidstraße 8 statt. Abteilungskommandant Bernd Wengert hatte als Übungsannahme einen Schwelbrand im Geräteschuppen mit vermissten Kindern ersonnen.
Bei geschlossener Schneedecke galt es für die Mannschaft um Gruppenführer Roland Schmid zunächst, in dem stark vernebelten Geräteschuppen nach den Vermissten zu suchen und aus einem Hydranten eine Wasserversorgung aufzubauen. Ein Atemschutztrupp ging mit einem C-Rohr in das Gebäude vor. Weitere Trupps suchten mit Scheinwerfern die nähere Umgebung ab. Mit weiteren zwei C-Rohren wurden noch die angrenzenden Holzhütten abgeschirmt. Sowohl der Lichtmast am Feuerwehrfahrzeug als auch die zusätzlich aufgebauten Scheinwerfer leisteten gute Dienste beim Ausleuchten der Einsatzstelle. So konnten innerhalb kurzer Zeit die Vermissten gefunden und an die Helfer des DRK Ochsenberg zur weiteren Versorgung übergeben werden. Der Verbandsplatz hatte in einer benachbarten Garage Schutz vor dem starken Schneetreiben gefunden. Die vier Verletzten mit Brand- und Schürfwunden konnten durch 8 Rotkreuzhelfer fachmännisch versorgt werden. Sehr wichtig bei diesem Wetter war es, auf den Wärmeerhalt der Patienten zu achten.
Bei der späteren Übungskritik war Hauptkommandant Uli Geißler zufrieden und lobte den guten Übungsablauf. Beachtung fand auch der Einsatzwille von nachrückenden Kameraden die mangels Fahrzeug die Übungsstelle im Laufschritt erreicht hatten. In solchen Fällen würde der bereits beantragte Mannschaftstransportwagen gute Dienste leisten.


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 Bereitschaftsversammlung am 11. Januar 2013    

Dieses Jahr fand die Bereitschaftsversammlung der DRK-Bereitschaften Königsbronn, Ochsenberg und Zang im Geflügelheim in Zang statt.
Bereitschaftsleiter Oliver Kopietz aus Zang begrüßte die anwesenden Bereitschaftsmitglieder sowie Bürgermeister Michael Stütz, den Kreisbereitschaftsleiter aus Heidenheim Frieder Fucker und den Vizepräsidenten des DRK-Kreisverbandes Heidenheim Kurt Ganzenmiller als Vertretung für den Präsidenten des DRK-Kreisverbandes Albert Tränkle.
Die Bereitschaften erbrachten eine Gesamtstundenzahl von 5.226 Stunden, welche von insgesamt 40 Helferinnen und Helfern geleistet wurden. Die Einsatzgebiete waren sehr weitläufig. Neben den Einsätzen im Sanitätsdienst bei verschiedenen Veranstaltungen wurden auch einige Stunden durch technische Einsätze, Blutspendedienste, Betreuungseinsätze, Übungen und Ausbildungen sowie durch Einsätze der Helfer vor Ort geleistet.
Im Anschluss an die Tätigkeitsberichte wurden langjährige Mitglieder geehrt:

Bereitschaft Ochsenberg:            5 Jahre       Fabian Schorcht
                                               40 Jahre       Jürgen Bernert

Bereitschaft Königsbronn:            5 Jahre       Kirsten Heller
                                                20 Jahre       Benjamin Post
 

Danach gab Kirsten Heller von der HvO-Gruppe die Einsatzzahlen des vergangenen Jahres bekannt. Mit insgesamt 210 Alarmierungen und davon 191 gefahrenen Einsätzen, bei denen 191 Personen betreut und dem Rettungsdienst übergeben wurden, hatten die Sanitäter einiges zu tun. Daraus ergaben sich im Schnitt 4 Einsätze pro Woche. Auch die 1.155 km, die mit dem neuen Einsatzfahrzeug zurückgelegt wurden, sprechen für diese Investition. Ein besonderer Dank kam von der Bereitschaftsleitung Königsbronn sowie vom Kreisbereitschaftsleiter Frieder Fucker an alle Spender, die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat Königsbronn für die Unterstützung in der Beschaffung des HvO-Einsatzfahrzeuges. Anschließend berichtete Ralf Schorcht über das aktuelle Projekt der Fusion der Bereitschaften Ochsenberg und Königsbronn. Dies wird notwendig, da es aus zeitlichen und personellen Mängeln nicht mehr möglich ist, eine Bereitschaft in Königsbronn ordentlich zu führen. Das in einer gemeinsamen Versammlung gewählte Projektteam und der Moderator, Thomas Fernandez, treffen sich in regelmäßigen Abständen, um die gesammelten Themen zu bearbeiten und zu diskutieren. Das im Mai 2012 gestartete Projekt wird vermutlich Ende Juni 2013 abgeschlossen werden. Er betonte, dass in dieser Angelegenheit nichts überstürzt werden darf und dass alles in Ruhe erarbeitet werden muss. Er bedankte sich für die Mühen und die Unterstützung des Moderators Thomas Fernandez. Anschließend hatten die Gäste das Wort. Kreisbereitschaftsleiter Frieder Fucker wies auf das Jubiläumsjahr 2013 hin. Zum einen feiert das DRK sein 150-jähriges Bestehen, zum anderen hat der Kreisverband Heidenheim sein 125-jähriges Jubiläum. Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen wird unter anderem der diesjährige Landesentscheid der Bereitschaften in Heidenheim durchgeführt und es wird wieder einen Fackellauf zu Ehren Henry Dunants mit einem großen Zapfenstreich geben. Aufgrund der Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges der HvO-Gruppe in Königsbronn sprach er die Sicherheit eines solchen Fahrzeuges an, welches es den Helfern bietet. Die Gefahr in einem Einsatz dürfe deswegen nie unterschätzt werden. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihren Einsatz und die Leistungen. Der stellvertretende Präsident des Kreisverbandes Heidenheim übermittelte Grüße des Präsidenten des Kreisverbandes Albert Tränkle. Er informierte die Anwesenden, dass der Rettungsdienst Heidenheim den dritten Platz beim Einhalten der Hilfsfristen in Baden-Württemberg belegt. Dies spreche für die Einsatzbereitschaft aller Helferinnen und Helfer. Ebenso forderte er alle Mitglieder auf, auch Bereitschaftsübergreifend sich gegenseitig zu unterstützen, da die Veranstaltungen tendenziell immer größer werden während die Mitgliederzahlen in den Bereitschaften stetig zurückgehen. Er bedankte sich für die vielen geleisteten Stunden. Als letzter der Gäste ergriff Bürgermeister Michael Stütz das Wort. Er beglückwünschte alle Jubilare und bedankte sich für das Engagement und den Einsatz. Er blickt der Fusion zuversichtlich entgegen, trotz zwischenzeitlicher Schwierigkeiten innerhalb der ortsansässigen HvO-Gruppe. In Sachen Helfer vor Ort betonte er, dass Königsbronn ein Vorbild für andere Gemeinden darstellen würde und dass er die Arbeit auch in Zukunft unterstützen werde. Der Ausblick auf das neue Jahr beinhaltet hauptsächlich den Zusammenschluss der beiden Bereitschaften Ochsenberg und Königsbronn und somit auch die verstärkte Zusammenarbeit der Bereitschaften. Unter dem Punkt Verschiedenes sprach Frieder Fucker die Problematik der Altkleidercontainer an, welche in Zukunft vielleicht nicht mehr über das DRK betrieben werden können. Außerdem warb er alle Helferinnen und Helfer, die Ausbildungen und Seminare zu besuchen. Mit einem gemeinsamen Essen endete die Versammlung.

(Bild von links) BL Ochsenberg Ralf Schorcht, Fabian Schorcht (5 Jahre), Kirsten Heller (5 Jahre), Jürgen Bernert (40 Jahre), stv. BL Königsbronn Tanja Knezevic, KBL Frieder Fucker, Vizepräsident DRK KV Heidenheim Kurt Ganzenmiller, es fehlt BL Königsbronn Benjamin Post (20 Jahre)

 

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© M. Schmid 2010    -    DRK-Bereitschaft Ochsenberg, Berichte /  21.01.2013